Seminarthemen
1. Das Erleben des Traumas und seiner Folgen
Leibphänomenologische Diagnostik: Wissen, Erfahrungen, Anhaltspunkte, Annäherungen, Zugänge. Leibtherapeutische Modelle zum Verständnis PTSD als Erlebensprozess (Bedeutungsräume,
Schattenbewegungen ...).
2. Erregungskonturen
Zu den häufigsten Folgen traumatischer Erfahrungen gehören chronifizierte Hocherregung und Hochspannung bzw. die Neigung zu Wellen hoher Erregung und Spannung. Die Arbeit mit den Erregungskonturen hilft, solche Erregungskonturen und Spannungszustände über kreativen Ausdruck und andere Möglichkeiten zu verändern. Diese Arbeit muss häufig mit dem therapeutischen Konzept der Primären Leibbewegungen verbunden werden.
3. Traumatherapie und Körpererleben:
Beziehung - Boden - Begegnen - Bewältigen
Essentials erlebnisorientierter Traumatherapie - Die vier großen "B" als Bausteine, Phasen und Leitfaden therapeutischer Prozesse. Körperbildarbeit mit traumatisierten Menschen.
4. Klänge, Bilder, Texte des Aufrichtens
Kreativtherapeutische Methoden, z.B. Panoramatechniken, Anklageschriften, Aktives Symbolisieren mit Musik und Gestaltung, Rahmenbilder, Verwandlungsbilder, Richtungs-Leibbewegungen, Gesten ...
5. Resonanzen, Supervision, Screening
Welche Bedeutung haben Resonanzen im therapeutischen Prozess? Verquere Resonanzen, Übertragungen, Fallen, Kränkungen, Mitgefühlsangst bzw. -müdigkeit, Ergriffenheit, Chance? Was brauche ich als Therapeut/in bzw. Begleiter/in? In diesem Seminar werden Praxisprobleme supervidiert.
Bestandteil der Fachfortbildung ist das Durcharbeiten von Skripten und Fachliteratur zur theoretischen Vertiefung. Wir gehen davon aus, dass die Teilnehmenden während der Fortbildung Gelegenheit zu Supervision haben.

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