Essstörungen

Da essgestörte Menschen darunter leiden, alles alleine machen zu müssen, stellen wir Therapeut/innen und Begleiter/innen uns an ihre Seite.
Da essgestörten Menschen in ihrer Identität bedroht sind, sie „verschwinden“ müssen, ist es wichtig, dass wir ihre Ge-Wichtigkeit stärken.
Da essgestörte Menschen ihren oft verzweifelten Kampf um Kontrolle verlieren, suchen wir mit ihnen nach anderen Wegen für einen würdigen Platz in der Welt.
Da essgestörte Menschen an und innerhalb von sozialen Beziehungen krank geworden sind, machen wir heilende Beziehungsarbeit.
Da sich Essstörungen offensichtlich im Körperbild niederschlagen, bieten wir Körperbildarbeit. Sie ist unser zentrales Modell, unsere zentrale Methode.
Jede Essstörung ist eine Überforderung sowohl für die Klient/innen und Patient/innen als auch für die Therapeut/innen und Begleiter/innen. Das nehmen wir ernst. Wir würdigen und achten die Angst und Sorge der Therapeut/innen und Begleiter/innen um ihre Klient/innen und Patient/innen (und um sich selbst) und setzten dem Vertrauen und Zuversicht entgegen. Dieses Ernst-Nehmen findet seinen Ausdruck und Veränderungsmöglichkeiten in dem großen Angebot an kreativen Medien:

  • Wir malen, was überfordert.
  • Wir gestalten, was überfordert.
  • Wir musizieren, was überfordert.
  • Wir bewegen, was überfordert. »