Kreative Traumatherapie
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Termine
| Beginn | Ende | Dozent/in | Adresse | Details |
|---|---|---|---|---|
| 16.04.2010 | 18.04.2010 | Rosalia Costagliola |
Neukirchen-Vluyn, Zukunftswerkstatt Neukirchen-Vluyn | |
| 04.06.2010 | 06.06.2010 | Gabriele Frick-Baer |
Neukirchen-Vluyn, Zukunftswerkstatt Neukirchen-Vluyn | |
| 08.10.2010 | 10.10.2010 | Rosalia Costagliola |
Neukirchen-Vluyn, Zukunftswerkstatt Neukirchen-Vluyn | |
| 14.01.2011 | 16.01.2011 | Rosalia Costagliola |
Neukirchen-Vluyn, Zukunftswerkstatt Neukirchen-Vluyn | |
| 01.04.2011 | 03.04.2011 | Rosalia Costagliola |
Neukirchen-Vluyn, Zukunftswerkstatt Neukirchen-Vluyn |
Detailinformationen
Inhalte/Programm
Erfahrungen sexueller Gewalt und andere Traumata machen oft sprachlos. Die Erniedrigung und Hilflosigkeit braucht ebenso Ausdruck wie das Wieder-Aufrichten. Beides wird unterstützt, ja oft erst ermöglicht durch Musizieren, Gestalten, Tanzen und anderes Bewegen. Auch andere Erfahrungen und Erkrankungen, die existenziell gefährden, wie Krebserkrankungen mit ihren oft traumaähnlichen psychosozialen Folgen, Essstörungen mit dem Verschwinden der Identität und all den psychiatrischen Erkrankungen, in denen Krisen dauerhaft die Persönlichkeit zu bestimmen drohen, erfordern Hilfestellungen über das Wort hinaus.
Wesentlich ist immer, die Erkrankungen nicht nur als Symptomsammlung zu verstehen, sondern auch und v.a. von innen, als oft tiefgreifende Veränderung, wie Menschen sich und ihre Welt erleben. Für dieses Verständnis hat die Kreative Leibtherapie Forschungen betrieben und Modelle entwickelt, die erweiterte Zugänge ermöglichen.
Die vielfältigen Methoden aus der leiborientierten Musik-, Tanz- und Kunsttherapie ermöglichen Zugänge und Begegnungen über das Wort hinaus, Hilfestellungen, die Erstarrtes in Bewegung setzen und unerreichbar erscheinende Menschen erreichen können.
Themen
Themen Trauma
1. Das Erleben des Traumas und seiner Folgen
Leibphänomenologische Diagnostik: Wissen, Erfahrungen, Anhaltspunkte, Annäherungen, Zugänge. Leibtherapeutische Modelle zum Verständnis PTSD als Erlebensprozess (Bedeutungsräume,
Schattenbewegungen ...).
2. Erregungskonturen
Zu den häufigsten Folgen traumatischer Erfahrungen gehören chronifizierte Hocherregung und Hochspannung bzw. die Neigung zu Wellen hoher Erregung und Spannung. Die Arbeit mit den Erregungskonturen hilft, solche Erregungskonturen und Spannungszustände über kreativen Ausdruck und andere Möglichkeiten zu verändern. Diese Arbeit muss häufig mit dem therapeutischen Konzept der Primären Leibbewegungen verbunden werden.
3. Traumatherapie und Körpererleben:
Beziehung - Boden - Begegnen - Bewältigen
Essentials erlebnisorientierter Traumatherapie - Die vier großen "B" als Bausteine, Phasen und Leitfaden therapeutischer Prozesse. Körperbildarbeit mit traumatisierten Menschen.
4. Klänge, Bilder, Texte des Aufrichtens
Kreativtherapeutische Methoden, z.B. Panoramatechniken, Anklageschriften, Aktives Symbolisieren mit Musik und Gestaltung, Rahmenbilder, Verwandlungsbilder, Richtungs-Leibbewegungen, Gesten ...
5. Resonanzen, Supervision, Screening
Welche Bedeutung haben Resonanzen im therapeutischen Prozess? Verquere Resonanzen, Übertragungen, Fallen, Kränkungen, Mitgefühlsangst bzw. -müdigkeit, Ergriffenheit, Chance? Was brauche ich als Therapeut/in bzw. Begeliter/in? In diesem Seminar werden Praxisprobleme supervidiert.
Bestandteil der Fachfortbildung ist das Durcharbeiten von Skripten und Fachliteratur zur theoretischen Vertiefung. Wir gehen davon aus, dass die Teilnehmenden während der Fortbildung Gelegenheit zu Supervision haben.
Kosten
Kosten: Anmeldegebühr: 50,- €, 12 monatliche Raten à 80,- €
