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Kreative Traumatherapie

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Detailinformationen

Inhalte/Programm

Inhalte Trauma

Sexuelle Gewalt oder andere traumatische Bedrohungen erlitten zu haben, hat tiefgreifende Folgen für die Art und Weise, wie Menschen die eigene Person und ihre sozialen Beziehungen erleben. Therapeutische Hilfestellung muss sich auf dieses Erleben beziehen. Kreative Leibtherapie hilft, festgefahrene Muster des Erlebens aufzuweichen und zu verändern.
Gerade weil die Folgen der traumatischen Erfahrung zumeist nicht nur Denken und Verhalten betreffen, sondern das Körpererleben, die Emotionalität, die Möglichkeiten tiefer Resonanz und (sexueller) Begegnung und viele andere Aspekte des Erlebens beeinträchtigen, reichen Worte allein nicht aus, verändernde Prozesse zu initiieren und zu begleiten. Hier können die vielfältigen Möglichkeiten des Tanzes und der Bewegung, der künstlerischen Gestaltung und der Musik Türen öffnen, neue Wege zu wagen, die sowohl Sicherheit geben als auch Verloren-Geglaubtes wiederbeleben können und trotz (sexueller) Gewalterfahrungen und anderen traumatischen Erfahrungen ein aufrechtes Leben ermöglichen.
Kreative Leibtherapie ist der Sammelbegriff für ein Bündel kreativ-therapeutischer Praxis-Methoden und therapeutischer Modelle geworden, mit denen die Dozent/innen seit vielen Jahren erfolgreich arbeiten. „Leib“ meint dabei die philosophische Bezeichnung für den erlebenden Menschen.

Themen

Themen Trauma

1. Das Erleben des Traumas und seiner Folgen
Leibphänomenologische Diagnostik: Wissen, Erfahrungen, Anhaltspunkte, Annäherungen, Zugänge. Leibtherapeutische Modelle zum Verständnis PTSD als Erlebensprozess (Bedeutungsräume,
Schattenbewegungen ...).

2. Erregungskonturen
Zu den häufigsten Folgen traumatischer Erfahrungen gehören chronifizierte Hocherregung und Hochspannung bzw. die Neigung zu Wellen hoher Erregung und Spannung. Die Arbeit mit den Erregungskonturen hilft, solche Erregungskonturen und Spannungszustände über kreativen Ausdruck und andere Möglichkeiten zu verändern. Diese Arbeit muss häufig mit dem therapeutischen Konzept der Primären Leibbewegungen verbunden werden.

3. Traumatherapie und Körpererleben:
Beziehung - Boden - Begegnen - Bewältigen
Essentials erlebnisorientierter Traumatherapie - Die vier großen "B" als Bausteine, Phasen und Leitfaden therapeutischer Prozesse. Körperbildarbeit mit traumatisierten Menschen.

4. Klänge, Bilder, Texte des Aufrichtens
Kreativtherapeutische Methoden, z.B. Panoramatechniken, Anklageschriften, Aktives Symbolisieren mit Musik und Gestaltung, Rahmenbilder, Verwandlungsbilder, Richtungs-Leibbewegungen, Gesten ...

5. Resonanzen, Supervision, Screening
Welche Bedeutung haben Resonanzen im therapeutischen Prozess? Verquere Resonanzen, Übertragungen, Fallen, Kränkungen, Mitgefühlsangst bzw. -müdigkeit, Ergriffenheit, Chance? Was brauche ich als Therapeut/in bzw. Begeliter/in? In diesem Seminar werden Praxisprobleme supervidiert.

Bestandteil der Fachfortbildung ist das Durcharbeiten von Skripten und Fachliteratur zur theoretischen Vertiefung. Wir gehen davon aus, dass die Teilnehmenden während der Fortbildung Gelegenheit zu Supervision haben.

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