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Wie geht's weiter?

Es gibt unserer Meinung nach keine Zielgruppe und kein Arbeitsfeld, in dem Tanz-, Musik-und Kunsttherapie nicht sinnvoll eingesetzt werden kann.
Tanz-, Musik- und Kunsttherapeut/innen arbeiten allein oder in interdisziplinären Teams mit einem breiten Klientel:
mit Menschen aller Altersstufen, mit Menschen in und außerhalb sozialer, pädagogischer und klinischer Einrichtungen, mit neurologisch Kranken (vor allem nach Schlaganfällen), psychosomatisch Kranken, Krebskranken, Rheumakranken, Altersverwirrten, Strafgefangenen, Drogen- und Alkoholabhängigen, geistig, körperlich und psychisch Behinderten, mit Kindern und Jugendlichen, die in Schwierigkeiten sind oder die mit Erwachsenen Schwierigkeiten haben.
Besondere Schwerpunkte ergeben sich überall dort, wo Tanz-, Musik- und Kunsttherapie über die verbale Sprache hinaus Zugänge zu Menschen eröffnen hilft.

Denken Sie innovativ!
Nicht immer werden Stellen ausdrücklich für Tanz-, Musik-, Kunst-Therapeut/innen ausgeschrieben. Die meisten Absolvent/innen, die sich nicht selbständig machen, sondern in Institutionen tätig sind, schaffen sich ihre Stellen ein wenig selber:
Sie werden als Sozialpädagog/innen, Ergotherapeut/innen, Erzieher/innen u. Ä. mit besonderen Aufgaben eingestellt und bauen daraus ein kreativtherapeutisches Tätigkeitsfeld. Zum Beispiel: kreativtherapeutische Hilfen für verstummte und hyperaktive Kinder, gerontotherapeutische Begleitung demenzkranker alter Menschen oder Bewegungsförderung für Suchtkranke.

Mit den in den Basisqualifikationen Kunst-, Musik- und Tanztherapie: Methoden und Haltung erworbenen Kompetenzen können Sie in Ihre berufliche Tätigkeit Elemente der Tanz-, Musik- und Kunsttherapie integrieren. Wenn Sie tänzerische, musikalische oder gestalterische Gruppen anleiten, können Sie Ihr Angebot um erlebnisöffnende Einheiten erweitern.

Kreative Familientherapie und –beratung wird eingesetzt von Beratungslehrer/innen und in der Schulsozialarbeit, in der stationären und offenen Kinderarbeit, in Kindergärten und -heimen, in der Jugendhilfe und anderen Feldern institutioneller und selbständiger Kinder- und Jugendarbeit.

Wie kann ich das Gelernte in die Praxis bringen?
Wir bemühen uns, in den Fortbildungen besonders der Stufe 2 inhaltliches und methodisches Rüstzeug für Ihre praktische Tätigkeit als Therapeut/in zu vermitteln. Wichtig sind darüber hinaus:

  • Sie sollten sich spezialisieren. Finden Sie das, was Sie aus der Fülle der Besonderheiten besonders gut können und womit Sie in besonderem Maße anderen helfen können.
  • Schauen Sie auf den „Markt“: Wo ist besonderer Bedarf? Wer braucht Sie?
  • Wenn Sie angestellt arbeiten (wollen): Was hat ihr (potenzieller) Arbeitgeber von Ihnen und Ihren Kompetenzen? Er wird Sie nicht einstellen, weil Sie so begeistert sind, sondern braucht einen konkreten Nutzen für die Einrichtung bzw. die Klient/innen.
  • Auch wenn Sie alleine arbeiten: Bleiben Sie nicht allein! Sie brauchen andere, um sich auszutauschen und als Rückendeckung.
  • Berufspraktische Umsetzung des Gelernten ist auch eine Frage des Selbstbewusstseins und des selbstbewussten Auftretens. Daran zu feilen und das zu üben, kann sinnvoll sein. 

 

Wir lassen Sie auch nach Ihrer Fortbildung nicht allein:

  • Wir bieten Lehrgänge zur Förderung der Selbständigkeit an (siehe Semnos-Verlag „Volle Praxis“).
  • Wir bieten Seminare und Coaching zur persönlichen und professionellen Entwicklung selbständiger und institutioneller Berufstätigkeit.

 

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