KompetenzTag "Spürende Begegnungen"

in Gunzenhausen bei Nürnberg am 24.3.2012
Wie Begegnungen, Beziehungen und Bindungen wieder gelingen können
Das Konzept der Spürenden Begegnungen wurde von Gabriele Frick-Baer und Dr. Udo Baer aus der Säuglings- und Therapieforschung entwickelt. Es behandelt die fünf grundlegenden Interaktionen zwischen Kindern und Erwachsenen, die für das spätere Bindungsverhalten maßgeblich sind (Schauen, Tönen, Greifen, Drücken und Anlehnen). Kinder und Erwachsene, die diese Erfahrungen nicht ausreichend machen konnten, müssen solche Interaktionen sozusagen nachträglich lernen, um Folgen von Bindungsstörungen überwinden zu können.
Fachkräften begegnen Störungen in diesen grundlegenden Begegnungen in vielen Bereichen, auch in der therapeutischen Arbeit und insbesondere der Traumatherapie. Das Konzept eröffnet Wege, um Begegnungen mit unerreichbar scheinenden Menschen zu ermöglichen. Spürende Begegnungen können Erleben verändern.
Aus dem Programm
- Spürende Begegnungen – das Modell der Primären Leibbewegungen in Säuglings- und Therapieforschung. Eine theoretische Einführung
- Spürende Begegnungen in Aktion
Die Teilnehmenden erleben die Spürenden Begegnungen durch kleine praktische Experimente: Begegnungen des Schauen, Tönens, Greifens, Drückens und Lehnens - Berühren ohne anzufassen - Spürende Begegnungen in der Therapie und Begleitung traumatisierter Menschen
- Was Bindungsstörungen heilt und vorbeugt – Spürende Begegnungen in der sozialpädagogischen und therapeutischen
Die ausführlichen Informationen zum KompetenzTag "Spürende Begegnungen" finden Sie hier in einem PDF zusammengefasst:
